Juhuu, ich gehe segeln!

Seit Wochen fiebere ich auf diesen Urlaub hin, der – verglichen zu den anderen Matrosen – einen Tag später beginnt. Ja, ich musste zumindest zwei Tage noch die letzten wichtigen Dinge abarbeiten. Willi traf das gleiche Schicksal und so reisten wir gemeinsam zuerst mit dem Zug nach Wien und dann am nächsten Tag mit dem Flieger weiter nach Athen und Samos. Der Anflug auf die Insel ist schon echt spannend, denn wenn das Flugzeug zu schnell ist und der Pilot es nicht „dabremst“ fällt es am Ende der Landebahn wieder hinaus aufs Meer. Zumindest schaut es von der Luft so aus.

Die Crew hat den Tag bereits zum Einkauf/Verstauen der Getränke und Lebensmittel genutzt und ist auch schon einige Seemeilen raus aufs Meer gefahren, um Erfahrung mit den beiden Booten zu gewinnen. Es handelt sich um zwei Bavaria 49, gleich ausgestattet, die wir über Eckeryachting gechartert haben.

Also gleich nach unserer Ankunft in der Marina ging es dann schnell: restliche Mannschaft begrüßen, eigene Sachen in einer Kajüte verstauen und dann …

ablegen

Ziel: Agathonisi – eine kleine Insel ca 17 sm südlich von Pythagorio. Der Meltemi hat uns zügig dort hin gebracht, obwohl, beim Anlegen war es dann doch schon dunkel. Platz finden für zwei Schiffe – an der Mole schlecht. Also ankern. Gut gegangen – bei uns. Das Schwesterschiff hat über slippenden Anker geklagt und ist abgezogen – weiter nach …

Da lagen wir nun, nach einem langen Reisetag, irgendwo in Griechenland in einer Hafenbucht vor Anker, neben einem lauten Marineschiff. Bin ich müde – morgen ist auch wieder ein Tag!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert