Auf der Halbinsel Reykjanes

Unendliche Weiten.

Wir fahren die Küste entlang. Bretteleben zeigt sich die Landschaft. Kein Wunder, dass hier auch der Flughafen ist.

Und Wind.

Viel Wind – wie für mich in den letzten Wochen. Im Auto ein Aufkleber: Achtung auf den Wind, die Tür immer festhalten.

Wir passieren den Neptun ohne es wirklich zu realisieren, beim Uranus bleiben wir stehen.

Fußmarsch zum Mond. So ist es uns bei Hafnaberg zumindest vorgekommen. Lavasteine in allen Größen und viel Sand. Der macht den Marsch nicht leichter. Bei den Klippen dann der Blick auf den Grißmonoliten Eldey und die Brutstätten der Möven in den Klippen.

Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass wir beim Stelebauen beobachtet wurden.

Die interkontinentale Brücke haben wir im wahrsten Sinne des Wortes links liegen gelassen und sind weiter zu Dampfobjekten. Die soll es ja hier gelegentlich geben. Das erste war ein thermisches Kraftwerk, das zweite aber konnten wir aus nächster Nähe betrachten.

Grindavik

Eine Geisterstadt. Seit Ende 2023. Da kam er nämlich – der Lavastrom. Und die Stadt wurde evakuiert. In ein paar Häusern ist mittlerweile Leben zurück. Doch von Normalität spricht hier niemand. Eine Dauerausstellung zeigt die Momente von damals.

Weiter nach Laugravatn, wo wir für zwei Tage unser Camp aufschlagen.

Wir kämpfen beim Aufstellen mit Windböen bis 70 km/h – nein ich bin nicht beim Segeln, nein ich habe keine Windanzeige, aber die Wetterapp hat es angesagt. Um 22:00 war es dann ruhig. Aber noch immer hell.

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