Tilos Expedition

Irgendwann am Vormittag – nach ein paar Stunden dahindösen: Frühstück

Und dann irgendwann der Drang

sich zu bewegen. Das Schiff tut es schon. Der Wind hat mittlerweile sehr aufgefrischt, aber wir schwoien sicher an 55 Meter Kette. Lm Rainer übt sich als Windhose.

Wir überlegen ob des Zieles: zu Fuß zur Nordbucht, zu Fuß zum Hafen, oder mit dem Schiff zum Hafen – nein. Keinen Meter heute. Segeln. Zu viel die letzten 24 Stunden.

Also zwei Mal Dingi, um alle an Land zu bringen, und los geht es. Erstes Ziel: En Plo – reservieren für den Abend. Weiter durch die Botanik. Entlang eines künstlich angelegten Hochwasserrinnsals rauf zur Wasserscheide und weiter Richtung Hafen.

Wenn du einen Western drehen wolltest – das wäre der perfekte Platz.

Dieser Weg war gepflastert von ossalen Überresten lokalen Getiers. Und von Oleanderwäldern. Wer die wohl gießt?

Tilos ist anders seit unserem letzten Besuch. Tilos ist Zero Waste. Recycling. Mülltrennung. Müllvermeidung. Das alles seit 2021. Man merkt es definitiv am Straßenrand. Möge die Übung Schule machen.

Tilos hat auch ein Bussystem – öffentlicher Verkehr quasi. Ein (1) Bus fährt die ganze Insel ab, wenn du aussteigen willst, drückst du die Stop Taste und steigst vorne beim Fahrer aus. Dabei zahlst du dann gleich für den zurückgelegten Weg. Wir haben es erfolgreich getestet.

Noch etwas hat sich getan, seit dem letzten Besuch auf Tilos: En Plo hat nun eine neue ‚moderne‘ Speisekarte – zum Missfallen des Käpt’ns

in memoriam

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