Aegina – Kea

Frühstück auf offener See. Ungeplant, ungewollt, aber trotzdem schön.

Eine Inspektion des Ankers hat ergeben, dass sich auch eine Mutter verabschiedet hat. Jene nämlich, welche die Umlenkrolle hält. Der Stift war zum Glück noch da und wir konnten zwecks Nichtvorhandensein passender Ersatzteile diesen mit einem Kabelbinder und Isolierband fixieren.

Das Provisorium hält perfekt, doch es hat sich was Neues aufgetan. Ein schriller Piepton durchfuhr die letzten Seemeilen unsere Gemütlichkeit. Herkunft unbekannt. Und dann war er weg. Bei einem Schlag auf der Backbordseite war es dann wieder da, beim darauffolgenden Schlag auf der Steuerbordseite war es wieder weg.

Siebeneinhalb Stunden und 40 sm später liegen wir im Hafen von Korissia vor Anker.

Dann das große Entsetzen: Christian, bei uns in der Kabine steht das Wasser!

Und der Alarm geht wieder, aber jetzt können wir die Herkunft auch lokalisieren. Pumpen anwerfen. Alarm hört auf. Wo kommt es her? Wir werden es morgen herausfinden, denn jetzt haben wir einen Mordshunger und das Finalspiel ist ja auch. Die erste Gefahr ist ja gebannt.

Wie vor 10 Jahren sind wir wieder in einem Lokal gesessen, wo das Bild 5 Sekunden zeitverzögert war zu jenem der Nachbarlokale.

Wir mitten im Nichts

Nach der ersten Halbzeit sind wir wieder retour. Totmüde und angespeist. Beim Herrichten der Schlafstätten ist mir etwas aufgefallen. Mehr dazu aber morgen!

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